Hans Koller Preis

about. 1996-2009

Der Hans Koller Preis wurde von 1996 bis 2009 verliehen. In verschiedenen Kategorien wurden herausragende Jazzmusiker für ihre Leistungen prämiert. Die Initiative zur Preisgründung hatte mathias rüegg, mit ihr ging die Gründung einer Organisationsform einher, die Ausrichtung und Präsentation des Preises betrieben hatte. Im Jahr darauf wurde deshalb der Verein Austrian Music Office (AMO) gegründet und bis 1999 von Gerhard Eder geführt. Nachdem der Preis bereits 2000 vor dem Aus gestanden hatte, wurde das AMO von mathias rüegg übernommen. Mit geringem bürokratischen Aufwand trug der Verein die ewähr dafür, dass die Preisgelder dort hingelangen, wo sie hin sollten: zu den Musikern. „Nicht unwesentlich“, so hiess es von rüeggs Seite, „sind die Preisgelder, die an die Musiker gehen. Oder anders gesagt: nur ca. 5 Prozent des Gesamtbudgets gehen in die Infrastruktur des AMO und 80 Prozent gehen direkt an die Musiker in Form der Preisgelder. Die restlichen 15 Prozent sind Kosten für die Preisverleihung, bei denen die Musiker wiederum von den ausbezahlten Gagen profitierten.“ Letztere fanden jährlich statt, mit verschiedenen Erweiterungen der Kategorien. Der Lebenswerkpreis, mit dem das ganze 1997 begonnen hatte, wurde 2004 der Staatspreis für improvisierte Musik. Seit 2002 gab es zusätzlich die Verleihung des European Jazz Prize, an dessen Wahl sich Juroren aus 23 europäischen Ländern beteiligt hatten. Die Auswahl der Jurien oblag ebenso dem AMO wie das Begutachten der Bewerbungen für das New York Stipendium, der übrigens einzigen Kategorie beim Hans Koller Preis, bei der man sich selbst bewerben konnte. Die Bank Austria, der Bund und die Stadt Wien waren die Hauptsponsoren, wobei Rüegg die gesamte Arbeit ehrenamtlich gemacht hatte. Nachdem sich die Bank Austria Rüegg 2010 zurückgezogen hatte, wurden die Förderungen ohne Angaben von Gründen zuerst vom Bund und dann kurz nachher von der Stadt zurückgezogen.

Inhaltsverzeichnis.

Editorial 2 2006 23
1996 3 2007 26
1997 4 Musiker des Jahres 28
1998 5 2007 30
1999 6 2008 31
2000 7 2009 34
2001 8 Nominierungskriterien 37
2002 10 Jurien 38
2003 13 Nominierungen 40
2004 16 Preisträger 41
2005 20 New York Stipendien 43
AMO 55

Ganzes
Heft.