2007




Gina Schwarz
Bass

Jurybegründung:
Muss eine Musikerin erst als Bandleaderin auftreten, um als Sideman oder –woman wahrgenommen zu werden? Eine CD wie „Schwarzmarkt“, das 2006 veröffentlichte Debüt der Band von Bassistin Gina Schwarz, hilft ohne Zweifel bei der Profilierung. Doch die Qualitäten der Niederösterreicherin sind in Musikerkreisen längst bekannt, Solo-Projekte hin oder her. Musiker wie Harri Stojka, Yta Moreno und George Garzone bauten auf das geradlinige, kraftvolle Spiel der Musikerin, die ihre Laufbahn am E-Bass begann und später zum Kontrabass wechselte. Peter Herbert fungierte früh als Schwarz’ Mentor, ein Studium am Berklee College of Music und Aufenthalte in New York mit Unterricht bei Größen wie Dennis Irwin und Cecil McBee halfen ihr, ihren Sound weiter zu formen. In den USA nahm auch das Acoustic-Jazz-Projekt „Global Glue“ mit dem Saxofonisten Peter Natterer seinen Ausgang, mit dem Schwarz weiterhin auftritt. Dazu ist die Bassistin in Projekte involviert, die vom Dixieland-Jazz bis zum Soul und Funk ein weites musikalisches Spektrum umfassen.