N.Y. SCHOLARSHIP 2008

 


Barbara Paierl
saxophone


Fabian Rucker

saxophone

Jurybegründung:
Das vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gestiftete und für ein Stipendium in New York gedachte Preisgeld von EUR 7.300 werden sie sich nun teilen müssen, die Barbara Paierl und der Fabian Rucker. Letzterer ist Schüler von Harry Sokal, also Saxophonist, und wenn er, zusammen mit Gerald Preinfalk, Bassist Stephan Kondert und Andreas Lettner (dr) als [midshi] die Auseinandersetzung mit den Turntables und der Elektronik suchen, möchte man schon gerne wissen, wie sich so etwas in New York oder nach absolviertem Stipendium anhört.
Was sich ebenfalls vom Spiel der Saxophonistin Barbara Paierl sagen lässt. Noch gibt sie als Ziel ihres schönen, an Themen orientierten Spiels an, „dass ich die Musik als Leidenschaft wahrnehmen kann - dass ich nie gedrillt und gedrängt werde und nie versuche, irgendwelchen Erwartungen zu entsprechen. Das muss schon von selber kommen". Was bislang aus ihr herauskam, hat sie mit ihrer eigenen Gruppe, im Spiel mit Alex Deutsch und David Bell (dr) und mit der HipHop-Formation „Calim“ hören lassen. Dass die Aufgabe, in New York mit Jazz, Elektronik und HipHop punkten zu wollen, nicht gering ist, dürfte ebenso klar sein wie der Gewinn. Nicht der des geteilten Preisgeldes, sondern der an Lebenserfahrung. Und die gibt es im Big Apple en gros.